Giebelmoor
Giebelmoor
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Birkenbruch im Kleinen Giebelmoor | ||
| Lage | Nordöstlich von Wolfsburg, im niedersächsischen Landkreis Gifhorn | |
| Fläche | 670 ha | |
| Kennung | NSG BR 016 | |
| WDPA-ID | 163241 | |
| Geographische Lage | 52° 31′ N, 10° 57′ O | |
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| Meereshöhe | von 61 m bis 66 m | |
| Einrichtungsdatum | 5. Mai 1961 | |
| Verwaltung | NLWKN | |
Das Giebelmoor ist als Teil des Feuchtgebietes Drömling ein rund 670 Hektar großes, waldbestandenes Niedermoor. Es befindet sich im östlichen Niedersachsen im Landkreis Gifhorn bei Rühen unmittelbar an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt. Das Moor unterteilt sich in das Kleine Giebelmoor und das Große Giebelmoor. Nach Osten grenzt es an das Naturschutzgebiet „Schulenburgscher Drömling“, nach Norden, Westen und Süden an das Naturschutzgebiet „Nördlicher Drömling“ und im Süden außerdem an das Naturschutzgebiet „Ohre-Drömling“ in Sachsen-Anhalt.
Das Gebiet wird größtenteils forstwirtschaftlich genutzt. Es gilt es mit seinen Bruchwäldern von Erle und Birke mit autochthonen Nadelbaumeinsprengungen als südwestlichster Ausläufer des osteuropäischen Erlenbruchwaldes und der Taiga. Wegen zahlreicher gefährdeter Tier- und Pflanzenarten steht das Giebelmoor unter Naturschutz und ist FFH-Gebiet sowie Europäisches Vogelschutzgebiet.
- ↑ Ernst Andreas Friedrich: Naturdenkmale Niedersachsens, „Letztes Relikt der Taiga: Der Drömling“, Seiten 147,148