Gieseler (Braunschweig)
| Lage und Ansicht des Gieselers | |
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| Karte der Stadt Braunschweig um 1400 (W. Schadt 1903) | |
| Anton August Beck Ansicht von 1539 Michaelistore (links), Gieseler (Mitte links), Stift St. Cypriakus (rechts) | |
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| Grundstück 535 im Plan Braunschweig um 1798, Friedrich Wilhelm Culemann |
Der Gieseler, auch Gyseler oder Ghiseler, in Braunschweig war ursprünglich die Bezeichnung für eine Unterkunft für säumige Schuldner (Schuldturm). Sie befand sich am ehemaligen Eugeniusbollwerk (Befestigungsanlagen der Stadt Braunschweig#Bollwerke) nahe dem Michaelistor und dem später dort errichteten Wilhelmitor. Im Jahr 1753 wurde hier eine neue Straße mit der Bezeichnung „vor dem Wilhelmithore“ eröffnet, die von 1813 bis 1857 „am Wilhelmithore“ hieß. Der Name Gieseler leitet sich von mittelniederdeutsch giselere für ‚Geisel‘ ab.
- ↑ Ludwig Hänselmann, Heinrich Mack (Hrsg.): Urkundenbuch der Stadt Braunschweig. Band 3: Diplomatum Brunswicensium MCCCXXI–MCCCXL [1321–1340]. C. A. Schwetschke & Sohn, Berlin 1905 (1. Abteilung, leopard.tu-braunschweig.de).
- ↑ Wilhelm Görges (Hrsg.): Vaterländische Geschichten und Denkwürdigkeiten der Vorzeit : mit vielen Abbildungen […] der Lande Braunschweig und Hannover […] 2. Jahrgang. Friedrich Martin Meinecke, Braunschweig 1844 (leopard.tu-braunschweig.de).