Glückskeks

Glückskeks
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Ein Glückskeks ist ein knuspriges Süßgebäck, in dessen Inneren sich ein Papierstreifen mit einem Sinnspruch oder einer Zukunftsdeutung befindet. Glückskekse sind vor allem in den Vereinigten Staaten und in Europa verbreitet, wo sie in chinesischen Restaurants nach dem Essen angeboten werden. Allerdings stammen die Glückskekse ursprünglich nicht aus China, sondern aus Japan. In ihrer heutigen Form sind sie erstmals an der amerikanischen Westküste zu Anfang des 20. Jahrhunderts erschienen. Die in den Keksen enthaltenen Sprüche haben heute eine Reihe verschiedener Hintergründe und basieren nicht mehr hauptsächlich auf fernöstlicher Philosophie.

  1. Angela Köckritz: »Hallo Deutschland!« – Unser Land wird chinesisch In: Die Zeit, 17. Januar 2008: „Den Glückskeks gibt es in China übrigens gar nicht, er ist nur ein gefühltes chinesisches Kulturgut.“
  2. 1 2 Jennifer 8. Lee: Solving a Riddle Wrapped in a Mystery Inside a Cookie. In: nytimes.com. The New York Times, 16. Januar 2008, archiviert vom Original am 30. Januar 2018; abgerufen am 21. Dezember 2022 (englisch, Originalartikel ohne BezahlschrankePaywall).
  3. Jennifer 8. Lee: Fortune Cookies are really from Japan fortunecookiechronicles.com, 16. Januar 2008. (englisch)
  4. Leslie Lieber: The Inside Story of Chinese Fortune Cookies. In: Los Angeles Times, 7. Juni 1959 (PDF; 408 kB): „It may surprise you to learn“ said the Chinese Nationalist Republic Emissary, „that fortune cookies are completely unknown in China […] It was the Japanese immigrants out on the West Coast who started the whole idea in the U.S.“ […] (englisch)
  5. Jennie Yabroff: Lo Mein Street, U.S.A. In: Newsweek, 1. März 2008: „Fortune cookies were invented in Japan.“ (englisch)
  6. The last word: Why Confucius quit the cookie business In: The Week, 9. Januar 2015. (englisch)