Glaswerk Maltitz

Das Glaswerk Maltitz (formell Glasverarbeitung Maltitz GmbH und bis 22. Januar 1993 offiziell unter der Abkürzung Glavema; oftmals abgekürzt als GVG Maltitz) war ein Glaswerk für Flachglas in der thüringischen Kleinstadt Lucka. Besonders hierbei war der Standort inmitten des Dreiländerecks zwischen Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen, weshalb sich das namensgebende Dorf Maltitz entgegen der Meldeanschrift nicht in Lucka, sondern in der sächsischen Stadt Groitzsch befindet. 1998 waren im Betrieb 123 Menschen angestellt.

Seinerzeit galt das Glaswerk Maltitz als Teil des VEB Flachglaskombinat Torgau als einer der wichtigsten Glasstandorte der gesamten DDR. Zuletzt war das Glaswerk Teil der Compagnie de Saint-Gobain.

  1. Horst Möller: Saint-Gobain in Deutschland: Von 1853 bis zur Gegenwart. Geschichte eines europäischen Unternehmen. Hrsg.: C. H. Beck Verlag. 1. Auflage. C. H. Beck Verlag, München 2001, ISBN 978-3-406-46772-1, S. 197.
  2. Fast 100 Jahre Torgauer Glasindustriegeschichte. In: GlasCampus Torgau. 17. Juli 2020, abgerufen am 21. Dezember 2023.