Glenn-Miller-Satz
Als Glenn-Miller-Satz bezeichnet man das von Glenn Miller in seiner 1937 gegründeten Big Band eingeführte, durch eine Klarinette (Hal McIntyre bei den ersten Aufnahmen) erweiterte Saxophonregister. Er besteht aus je zwei Alt- und Tenorsaxophonen sowie einer B-Klarinette, wobei Letztere die führende Stimme spielt. Dadurch unterschied er sich von anderen Big Bands.
Man spricht auch vom Glenn-Miller-Sound (Glenn-Miller-Klang), wenn dieser Satz zudem in einem flimmernden Vibrato spielt.
- ↑ Hans Heinrich Eggebrecht (Hrsg.): Meyers Taschenlexikon Musik. Band 2. Bibliographisches Institut, Mannheim / Wien / Zürich 1984, ISBN 3-411-01997-2, S. 275.