Glyptothek (München)
| Daten | |
|---|---|
| Ort | Königsplatz, München |
| Art |
Antike Skulpturensammlung
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| Architekt | Leo von Klenze |
| Eröffnung | 1830 |
| Betreiber |
Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek
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| Leitung | |
| Website | |
| ISIL | DE-MUS-097514 |
Die Glyptothek () im Kunstareal München ist ein unter Ludwig I. errichtetes Museum für die Sammlung antiker Skulpturen und wurde von 1816 bis 1830 nach Plänen Leo von Klenzes am Königsplatz in München errichtet. Der Name Glyptothek (altgriechisch Γλυπτοθήκη glyptothḗkē, deutsch ‚Saal, wo man Skulpturen aufbewahrt‘) ist ein aus altgriechisch γλύφειν glýphein, deutsch ‚meißeln‘, und altgriechisch θήκη thḗkē, deutsch ‚Aufbewahrungsort oder -behältnis‘ zusammengesetztes Kunstwort.
Nur ein Teil der Sammlung stammt aus dem alten Besitz der Wittelsbacher, ein Großteil geht auf die Sammelaktivität Ludwigs I. zurück. Hauptwerke der Sammlung sind vor allem der Barberinische Faun, die sogenannte Trunkene Alte, der Knabe mit der Gans, die Eirene mit dem Ploutosknaben und die 1813 erworbenen wertvollen Giebelfiguren vom Aphaia-Tempel in Ägina, die so genannten Ägineten, sowie zwei der Kouroi, der Münchner Kouros und der Kouros von Tenea.
Das Pendant zur Glyptothek sind die ehemals als Museum antiker Kleinkunst bezeichneten Staatlichen Antikensammlungen. Sie liegen auf der Südseite des Königsplatzes gegenüber der Glyptothek und beherbergen antike Gebrauchs- sowie Kunstobjekte in der Form von Tongefäßen, Statuetten aus Ton und Bronze, Goldschmuck, Glas, Gemmen etc.
- ↑ Griechische und römische Skulpturen | bavarikon. Abgerufen am 4. September 2024.
- ↑ Geschichte. In: antike-am-koenigsplatz.mwn.de. Abgerufen am 24. November 2015.