Goldmanns Zukunftsromane

Goldmanns Zukunftsromane war eine im Wilhelm Goldmann Verlag in München von 1960 bis 1967 erscheinende Science-Fiction-Buchreihe.

Formal war Herbert W. Franke Herausgeber der Reihe, hatte aber auf die Titelauswahl tatsächlich kaum Einfluss und fungierte im Wesentlichen als wissenschaftlicher Berater. Da „Science Fiction“ 1960 im deutschen Raum noch nicht als gängiger Genrebegriff eingeschätzt wurde, hatte man sich für die Bezeichnung „Zukunftsroman“ entschieden, obwohl es bei einem erheblichen Teil der Titel sich nicht um Romane, sondern Kurzgeschichten-Sammlungen handelte. Die Titel erschienen sowohl als gebundene Ausgaben als auch als Paperback, wobei die gebundene Ausgabe jeweils 2,80 DM teurer war.

In der Reihe erschienen aus dem damals noch breiten Angebot unübersetzter angelsächsischer Science Fiction Romane und Kurzgeschichten von Poul Anderson, James Blish, John Brunner, Arthur C. Clarke, Daniel F. Galouye, Robert A. Heinlein, Clifford D. Simak und als Vertreter der deutschsprachigen Science Fiction sechs Bände von Herbert W. Franke. Ursprünglich wurde ein erheblicher Teil der Auflagen an Stadt-, Betriebs- und Leihbüchereien verkauft, mit dem Aufkommen der Taschenbuchreihen wurde die Reihe aber unrentabel, so dass ab Nummer 51 nur noch Hardcoverausgaben von in den Goldmanns Weltraum Taschenbüchern erschienenen Titeln produziert wurden. 1967 wurde die Reihe dann eingestellt.

Übersetzer der Reihe waren unter anderen:

Allein 44 Titel der Reihe wurden von Tony Westermayr übersetzt.

  1. Anfangs 4 DM bzw. 6,80 DM, ab 1962 5 bzw. 7,80 DM.