Gröningen (Satteldorf)

Gröningen
Gemeinde Satteldorf
Koordinaten: 49° 11′ N, 10° 4′ O
Höhe: 422 m ü. NHN
Einwohner: 941 (30. Sep. 2017)
Postleitzahl: 74589
Vorwahl: 07955

Gröningen ist seit dem 1. Januar 1974 ein Ortsteil der Gemeinde Satteldorf im Landkreis Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg.

Zu Gröningen gehören die Ortsteile Bölgental, Bronnholzheim, Helmshofen, Schleehardshof, Triftshausen, Hammerschmiede und Kernmühle. Urkundlich erscheint Gröningen erstmals im 8. Jahrhundert; es ist damit wohl der älteste der Ortsteile der Gesamtgemeinde Satteldorf. Vermutlich wurde es bereits von den Alemannen gegründet. Die St.-Kilian-Kirche in Gröningen ist eine der ältesten Kirchen der Gegend.

An der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert beschrieb Johann Kaspar Bundschuh den Ort durch folgenden Eintrag in sein Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Franken: „Gröningen, evangelisch Lutherisches Pfarrdorf des Ritterorts Altmühl mit einem Schlosse des Freyherrn von Seckendorf. Neun Unterthanen sind daselbst Ansbachisch, und gehören in das Oberamt Creilsheim, die übrigen 46 sind Seckendorfisch.“

  1. Öffentliche Gemeinderatsitzung am 10.09.2018 TOP 4 – Überprüfung der Hauptsatzung - Beratungsunterlage (Memento des Originals vom 15. Januar 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 447 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  3. Eduard Paulus und Julius Hartmann: Beschreibung des Oberamts Crailsheim. Kohlhammer, Stuttgart 1884, S. 270. Online
  4. J. C. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Stettinische Buchhandlung, Ulm 1800, Sp. 395. Online (abgerufen am 16. September 2025)