Grøstl
| Grøstl | |
|---|---|
| Entwickler | Praveen Gauravaram, Lars R. Knudsen, Krystian Matusiewicz, Florian Mendel, Christian Rechberger, Martin Schläffer, Søren S. Thomsen |
| Veröffentlicht | 2008 |
| Abgeleitet von | AES |
| Zertifizierung | Finalist im SHA-3 Auswahlverfahren |
| Länge des Hashwertes (Bit) | 224, 256, 384, 512 |
| Konstruktion | wide-pipe Merkle-Damgård-Konstruktion |
| Runden | 10 (Grøstl-224, Grøstl-256) 14 (Grøstl-384, Grøstl-512) |
| Beste bekannte Kryptoanalyse | |
| M. Schläffer: Updated Differential Analysis of Grøstl. January 2011. Kollision auf 3 Runden von Grøstl-224 und Grøstl-256 mit einer Zeitkomplexität von 264 und auf 3 Runden von Grøstl-512 mit einer Zeitkomplexität von 2192 | |
Grøstl ist eine kryptographische Hashfunktion. Sie wurde von einem Team dänischer und österreichischer Wissenschaftler um den Kryptographen Lars Knudsen entwickelt. Grøstl war einer der Kandidaten im Wettbewerb für den Standard SHA-3. Er wurde im Dezember 2010 als einer von fünf Finalisten ausgewählt.
Benannt wurde es nach dem österreichischen Gericht Gröstl, welches dem US-amerikanischen Hash ähnelt.
- ↑ M. Schläffer: Updated Differential Analysis of Grøstl. January 2011.
- ↑ Herleitung des Namens