Grafschaft Salm (Niedersalm)

Die Grafschaft Salm, ab 1163 Niedersalm oder Altsalm, war ein erstmals im 11. Jahrhundert historisch greifbares, nicht reichsunmittelbares Herrschaftsgebiet der Grafen von Salm, einer Seitenlinie der Grafen von Luxemburg aus dem Hause der Wigeriche, gelegen in den Ardennen bzw. im Ösling. Das Geschlecht erhielt durch Giselbert von Luxemburg seinen Namen nach dessen über dem Flusstal der Salm errichteten Burg Salm bei Vielsalm und Salmchâteau (heute Bezirk Bastogne, Provinz Luxemburg, Wallonische Region, Belgien). Giselberts Sohn Hermann von Salm, Gegenkönig Heinrichs IV., gilt als Stammvater des Adelsgeschlechts Salm.

  1. Die Grafen von Salm und Rheineck. In: Aegidius Müller: Historisch-kritische Untersuchungen über die Grafen und Dynastengeschlechter am Niederrhein und im elften und zwölften Jahrhundert. In: Annalen des historischen Vereins für den Niederrhein, insbesondere die alte Erzdiöcese Köln. 23. Heft, Köln 1871, S. 211 (Google Books)