Gray-Code
| Gray-Code | |
|---|---|
| stetig | ja |
| Hamming-Abstand | 1 |
Der Gray-Code ist eine spezielle Art der Codierung, bei der sich benachbarte Zahlen nur in einer einzigen Stelle unterscheiden. Dies bedeutet, dass beim Wechsel von einer Zahl zur nächsten nur ein Bit (eine binäre Ziffer) geändert wird. Diese Eigenschaft hilft, Übertragungsfehler zu reduzieren, insbesondere bei digitalen Signalen, die sich schnell ändern. So können unterschiedliche Laufzeiten in mehradrigen Kabeln keinen Einfluss auf die Datenübertragung haben.
Der Gray-Code wurde ursprünglich für elektromechanische Sensoren und Schalter entwickelt, die anfällig für Fehler sind. Heute wird dieser Code auch in modernen digitalen Übertragungssystemen eingesetzt, wie zum Beispiel im digitalen Fernsehen (DVB-T) und im Kabelfernsehen. Der Code ist nach dem US-amerikanischen Physiker Frank Gray benannt, der 1953 das Patent für dieses Verfahren erhielt.
- ↑ Patent US2632058A: Pulse code communication. Angemeldet am 13. November 1947, veröffentlicht am 17. März 1953, Anmelder: Bell Telephone Labor Inc, Erfinder: Frank Gray.