Meister des Registrum Gregorii
Der Meister des Registrum Gregorii, Registrummeister oder Gregormeister war ein namentlich nicht bekannter ottonischer Buchmaler, der unter dem kunstsinnigen Erzbischof Egbert von Trier (977–993) in Trier wirkte. Seinen Notnamen erhielt er von Arthur Haseloff nach einem einzelnen Blatt (Trier, Stadtbibliothek, Hs. 171/1626), das Papst Gregor I. zeigt. Der Kunsthistoriker Franz J. Ronig, ehemaliger Kustos des Trierer Domschatzes, urteilte über ihn: „Seine künstlerische Richtung, sein Stil und schließlich seine Begabung sind in der Buchmalerei der Egbertzeit einzigdastehend.“
- ↑ Franz J. Ronig: Einige Anmerkungen zu Egberts Leben und Werk. In: Ders. (Hrsg.): Egbert. Erzbischof von Trier 977–993. Gedenkschrift der Diözese Trier zum 1000. Todestag (= Trierer Zeitschrift für Geschichte und Kunst des Landes Trier und seiner Nachbargebiete. Beihefte. Band 18). Trier 1993, ISBN 3-923319-27-4, S. 12.