Große Mauer der Jin-Dynastie
Die Große Mauer der Jin-Dynastie (chinesisch 金長城 / 金长城, Pinyin Jīn chángchéng) ist eine mehr als 2500 km lange Grenzanlage der jurchenischen Jin-Dynastie aus der Mitte des 12. Jahrhunderts im Nordosten der Volksrepublik China (Innere Mongolei, Heilongjiang) sowie auch auf dem Gebiet der heutigen Mongolei und Russlands (Region Transbaikalien). Die Steinmauer sollte vor allem der Verteidigung gegen die Mongolen dienen. Kennzeichnend sind ihre Gräben, weshalb sie auch Jin jiehao (金界壕) „Grenzgraben der Jin-Dynastie“ genannt wird.
- ↑ Bzw. 金代长城, Jindai changcheng. In der Geschichte der Jurchen-Dynastie (Jin-Dynastie (1125–1234)) und der Geschichte der Mongolen-Dynastie (Yuan Shi) wird sie unter den die Eigenschaft eines Grabens bzw. Schützengrabens (chin. qianhao) hervorhebenden Namen 边堡 (bianbao), 界壕 (jiehao), 壕堑 (haoqian) oder 堑壕 (qianhao) geführt, aber nicht unter der heutigen Bezeichnung 长城 (changcheng) (nach Archivierte Kopie ( des vom 23. September 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.).