Großer Möseler
| Großer Möseler
Grande Mèsule | ||
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| Großer Möseler (mittig) von Südwesten (Gletscherstand Juli 2022) mit Furtschaglkees (links) und Schlegeiskees (mittig bis rechtes), rechts im Hintergrund der Turnerkamp, links hinten die Reichenspitzgruppe | ||
| Höhe | 3480 m ü. A. | |
| Lage | Tirol, Österreich und Südtirol, Italien | |
| Gebirge | Zillertaler Alpen | |
| Dominanz | 4,7 km → Hochfeiler | |
| Schartenhöhe | 455 m ↓ Neveser Sattel | |
| Koordinaten | 46° 59′ 33″ N, 11° 46′ 54″ O | |
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| Gestein | Meta-Granodiorit, Meta-Tonalit und Meta-Granit | |
| Alter des Gesteins | Jungpaläozoikum | |
| Erstbesteigung | 16. Juni 1865 durch Douglas William Freshfield, George Henry Fox und Francis Fox Tuckett, geführt durch François Devouassoud und Peter Michel | |
| Waxeggkees, dahinter Schwarzenstein, Hornspitzen, Rossrugggrat, Turnerkamp, Rossruggspitze, Möselernock, Kleiner Möseler und Großer Möseler (von links nach rechts, Gletscherstand Juli 2021) | ||
Der Große Möseler (italienisch Grande Mèsule) ist mit 3480 m ü. A. der zweithöchste Berg der Zillertaler Alpen nach dem Hochfeiler (3509 m). Er liegt im Zillertaler Hauptkamm, der hier die Staatsgrenze zwischen dem österreichischen Bundesland Tirol und der italienischen Autonomen Provinz Südtirol bildet. Er ist durch seine Masse der beherrschende Berg des Gebietes. Von Nordwesten aus betrachtet erscheint er als firnbedeckter Dom, von Nordosten als ebenmäßig geformter Felskegel. Der Berg ist vom Furtschaglhaus aus leicht erreichbar und wird daher oft begangen. Die Erstbesteigung fand am 16. Juni 1865 durch George Henry Fox, Douglas William Freshfield und Francis Fox Tuckett mit den Bergführern François Devouassoud aus Chamonix und Peter Michel aus Grindelwald sowie zwei namentlich nicht bekannten Trägern statt.
- ↑ Clem Clements, Jonathan de Ferranti, Eberhard Jurgalski, Mark Trengove: The 3000 m SUMMITS of AUSTRIA – 242 peaks with at least 150 m of prominence, Oktober 2011, S. 13.
- ↑ Geofast-Karte 1:50.000, Geologische Bundesanstalt 2013, Blatt 176 Mühlbach.
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Österreich: Großer Möseler auf der Austrian Map online (Österreichische Karte 1:50.000).
- ↑ Douglas William Freshfield in: The Alpine Journal, Band VII, London 1875, S. 281.