Großglockner
| Großglockner | ||
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| Nordansicht des Großglockners (Juni 2025): Adlersruhe, „Bahnhof“, Kleinglockner, Großglockner, Glocknerhorn, Teufelshorn, Untere Glocknerscharte und Glocknerwand (von links nach rechts), vorn Glocknerkees, Glocknerbiwak und Teufelskampkees (von links nach rechts) | ||
| Höhe | 3798 m ü. A. | |
| Lage | Grenze Kärnten und Tirol in Österreich | |
| Gebirge | Glocknergruppe/Hohe Tauern | |
| Dominanz | 175 km → Königspitze | |
| Schartenhöhe | 2428 m ↓ Brennerpass | |
| Koordinaten | 47° 4′ 28″ N, 12° 41′ 38″ O | |
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| Gestein | Prasinit | |
| Erstbesteigung | 28. Juli 1800 | |
| Normalweg | von der Erzherzog-Johann-Hütte über die Ostseite und den Kleinglockner | |
| Besonderheiten | höchster Berg Österreichs | |
| Umgebung des Großglockners | ||
| Lage des Großglockners von Süden, 2020 | ||
Der Großglockner (häufig auch kurz Glockner genannt) ist mit einer Höhe von rund 3798 m ü. A. der höchste Berg Österreichs. Die markante Spitze aus Gesteinen der Grünschieferfazies gehört zur Glocknergruppe, einer Bergkette im mittleren Teil der Hohen Tauern, und gilt als einer der bedeutendsten Gipfel der Ostalpen. Seit den ersten Erkundungen Ende des 18. Jahrhunderts und der Erstbesteigung durch vier Teilnehmer einer Großexpedition unter der Leitung von Fürstbischof Salm-Reifferscheidt-Krautheim im Jahr 1800 spielte der Großglockner eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Alpinismus. Bis heute ist er von großer Bedeutung für den Fremdenverkehr in der Region und mit mehr als 5000 Gipfelbesteigungen pro Jahr ein beliebtes Ziel der Bergsteiger. Der Blick auf den Berg, eines der bekanntesten Wahrzeichen Österreichs, ist die landschaftliche Hauptattraktion der Großglockner-Hochalpenstraße.
- ↑ Die Reise auf den Glockner (Fortsetzungen am 16. und 23. August 1800). In: Intelligenzblatt von Salzburg, 9. August 1800, S. 5 (online bei ANNO).
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV): Österreichische Karte 1:50.000
- ↑ Gerhard Brandstätter (Hrsg.): Die Höhe des Großglockners. In: Geowissenschaftliche Mitteilungen, Heft 18, Institut für Allgemeine Geodäsie, Technische Universität Wien, 1981. 68 S.