Grubenunglück von Soma

Der Ort des Unglücks: Die Grube Eynez der Soma Kömür İşletmeleri A.Ş. im Landkreis Soma in der Türkei

Das Grubenunglück von Soma ereignete sich am 13. Mai 2014 in einem der beiden Braunkohlebergwerke Eynez in Soma in der westlichen Provinz Manisa der Türkei. Nach offiziellen Zahlen starben 301 Bergleute, 486 überlebten. Das Unglück von 2014 gilt als opferreichstes in der Geschichte des türkischen Bergbaus (vor dem Unglück vom 3. März 1992 im Kohlerevier Zonguldak am Schwarzen Meer mit 263 Toten). Am 17. Mai 2014 wurde die Suche nach Überlebenden offiziell eingestellt.

  1. Michael Martens: Explosion in Kohlestollen Zahl der Opfer steigt auf über 200. FAZ.net, 13. Mai 2014, abgerufen am 16. Mai 2014.
  2. Another mine collapses in Turkey. today.az, 14. Mai 2014, abgerufen am 16. Mai 2014 (englisch, 1.235 Tote bei Arbeitsunfällen in den ersten vier Monaten des Jahres 2014).
  3. Sucharbeiten in Soma eingestellt. deutschlandfunk.de, 17. Mai 2014, abgerufen am 18. Mai 2014.