Medinawurm
| Medinawurm | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
Medinawurm, aufgewickelt auf einem Streichholz, um ihn langsam aus einer Beinvene herausziehen zu können | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Dracunculus medinensis | ||||||||||||
| Linnaeus, 1758 |
Der Medinawurm (Dracunculus medinensis) oder Guineawurm ist ein parasitisch vorkommender Fadenwurm und der Erreger der Dracontiasis. Er kommt vor allem bei unzureichender Trinkwasserhygiene bei Menschen und Säugetieren vor, neben dem infizierten Menschen wird allerdings nur dem Hund eine begrenzte epidemiologische Bedeutung beigemessen (Dönges 1988). Der Name Medinawurm ist abgeleitet von der Stadt Medina in Saudi-Arabien.
- ↑
- ↑ Pschyrembel: Klinisches Wörterbuch, 258. Auflage 1998, Stichwort Dracunculus medinensis