Gurktal
Das Gurktal ist eine Region in Kärnten, die nach der Gurk benannt ist.
Der Begriff wird auf unterschiedliche Arten verwendet:
- Häufig versteht man unter Gurktal das Mittlere Gurktal, von Albeck (Kärnten) bis etwa zur Mündung der Metnitz bei Zwischenwässern. Dieses Gebiet umfasst die Gemeinden Albeck, Deutsch-Griffen, Glödnitz, Weitensfeld im Gurktal, Gurk und Straßburg.
- Im engsten Sinn versteht man unter Gurktal lediglich den unmittelbaren Talbereich der Gurk im Mittleren Gurktal, umrahmt von Höhenzügen der Gurktaler Alpen: dem Mödringbergzug im Norden und dem Zammelsberger Rücken der Wimitzer Berge im Süden. Das ist das „Mittlere Gurktal“ im Sinne der Gliederung Kärntens in geographische Raumeinheiten. In diesem Sinn deckt sich das Gurktal mit dem Siedlungsgebiet am Talboden der Gurk in den Gemeinden des Mittleren Gurktals mit den Ortschaften Altenmarkt, Weitensfeld, Zweinitz, Gurk, Straßburg-Stadt und St. Georgen.
- Die Tourismusregion Mittelkärnten versteht unter dem Gurktal die Gemeinden des Mittleren Gurktals ohne Albeck, aber mit Einschluss von Mölbling, also die Gemeinden Deutsch-Griffen, Glödnitz, Weitensfeld im Gurktal, Gurk, Straßburg und Mölbling.
- In weiterem Sinn versteht man unter Gurktal weite Teile des Einzugsgebiets der Gurk, einschließlich
- des Oberen Gurktals, das von den Nockbergen umrahmt wird,
- der Sirnitzer Gurkenge,
- und des Unteren Gurktals, unter welchem Begriff man insbesondere den Bereich zwischen Krappfeld und Klagenfurter Feld versteht.
- ↑ „Unter touristischer Perspektive versteht man als Gurktal nur den mittleren Teil des Tals zwischen Schloss Albeck und Althofen.“ Gunnar Strunz: Kärnten. Trescher Verlag, Berlin, 2. Aufl. 2019. S. 304.
- ↑ „Etwa bei Albeck beginnt die Region, die gemeinhin als Gurktal (eigentlich Mittleres Gurktal) bezeichnet wird und sich bis zum historisch spannenden Althofen erstreckt.“ Daniel Krasa: MeinTrip Kärnten. Reise Know-How Verlag, 2025.
- ↑ Martin Seger: Landeskundliche Einführung und geographische Gliederung. In: Paul Mildner, Helmut Zwander (Hrsg.): Kärnten – Natur. Die Vielfalt eines Landes im Süden Österreichs. 2. Auflage. Verlag des Naturwissenschaftlichen Vereins für Kärnten, Klagenfurt 1999, ISBN 978-3-85328-010-2, S. 25–62, insb. 34 f.
- ↑ Tourismusregion Mittelkärnten: Gurktal
- ↑ Dietmar Widowitz: Grundwasser in Kärnten. Beschreibung der Grundwasserkörper. Hydrochemische Auswertung. Kärntner Institut für Seenforschung, Klagenfurt, 2003. S. 68.