Höhlen von Isturitz und Oxocelhaya
| Höhlen von Isturitz und Oxocelhaya | ||
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| Der Eingang der Höhlen von Isturitz und Oxocelhaya | ||
| Lage: | Département Pyrénées-Atlantiques, Frankreich | |
| Höhe: | 209 m | |
| Geographische Lage: | 43° 21′ 10″ N, 1° 12′ 22″ W | |
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| Schauhöhle seit | Ja | |
| Gesamtlänge | je 100 m | |
| Besonderheiten | Archäologischer Fundplatz | |
| Website | www.grottes-isturitz.com | |
Die Höhlen von Isturitz und Oxocelhaya (frz.: Grottes d’Isturitz et d’Oxocelhaya oder Grottes d’Oxocelhaya et d’Isturits) befinden sich im Département Pyrénées-Atlantiques in Frankreich und gehören zu den baskischen Gemeinden Isturits (auch Isturitz) und Saint-Martin-d’Arberoue im Kanton Pays de Bidache, Amikuze et Ostibarre. Sie liegen etwa 12 km vom Städtchen Hasparren entfernt. Die Schauhöhlen sind Teil eines Karsthöhlensystems, der Eingang liegt 209 m über dem Meeresspiegel. Die Höhlen enthalten Siedlungsschichten vom Moustérien bis in an das Ende des Jungpaläolithikums und zählen mit ihren Kleinkunstwerken und Artefakten zu den bekanntesten Fundplätzen der Altsteinzeit in Südfrankreich.
- ↑ Die Fundumstände sind nicht immer eindeutig oder der Erhaltungszustand der Knochen schlecht, sodass bei den Schädeln und Unterkiefern aus den französischen Höhlen La Quina, Le Petit-Puy-Moyen, La Chaise Gourdan, Marlanaud, Estelas, Aubert, Isturitz und Salleles-Carbardes eine Deponierung rituellen Charakters nur vage vermutet werden kann. In: M. M. Rind: Menschenopfer 1998 S. 101