Hülsenfederdämpfer

In Kurbelwellen von Schiffsdieselmotoren treten, angeregt durch Massen- und Gaskräfte Drehschwingungen auf. Diese erzeugen in der Kurbelwelle Wechseldrehspannungen. Beim Zusammentreffen einer Erregerfrequenz mit der Eigenfrequenz der Kurbelwelle können besonders hohe Beanspruchungen auftreten. Damit die Beanspruchungen nicht zu hoch werden, wird ein Drehschwingungsdämpfer am Ende der Kurbelwelle angebaut. Durch die Weiterentwicklung bzw. Leistungssteigerung (d. h. höhere Gaskräfte) der Motoren reichte die Wirkung des Planflächendämpfers und des Viskositätsdämpfers nicht mehr aus. Stattdessen wird nunmehr ein Hülsenfederdämpfer verwendet.