Hüttenwerk Oberhausen
| Hüttenwerk Oberhausen AG | |
|---|---|
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Gründung | 1791 als Eisenhütte Neu-Essen (Teil der GHH), 1951 nach Entflechtung der GHH |
| Auflösung | 1986 (1997 Schließung des Werks) |
| Auflösungsgrund | Eingliederung in die Thyssen Stahl AG |
| Sitz | Oberhausen |
| Branche | Stahlindustrie |
Die Hüttenwerk Oberhausen AG (HOAG) war ein Unternehmen im Bereich der Eisen- und Stahlerzeugung. Es ging 1951 aus dem von den Alliierten im Zuge der Entflechtung zerschlagenen Unternehmen Gutehoffnungshütte (GHH) hervor. Der Bereich des Steinkohlenbergbaus, die Bergbau AG Neue Hoffnung, wurde 1959 der HOAG zugeschlagen. Die Hüttenwerk Oberhausen AG wurde 1968 von der August Thyssen-Hütte AG übernommen und firmierte seit 1971 als Thyssen Niederrhein AG (TNO). 1986 wurde dieses schließlich in die Thyssen Stahl AG eingegliedert. Es war das erste integrierte Hüttenwerk mit der ersten „Hüttenzeche“ im Ruhrgebiet und auch eines der größten. 1997 wurde schließlich mit der Schließung des Elektrostahlwerks der letzte Werksteil geschlossen.