Hammerschlagseismik

Die Hammerschlagseismik ist ein geophysikalisches Messverfahren bei dem als Signal seismische Wellen durch einen Hammer angeregt werden. Das Verfahren gilt der Untersuchung des oberflächennahen Untergrunds und ist ähnlich der Fallgewichtsseismik meist refraktionsseismisch. Beide können unter geringem technischem Aufwand durchgeführt werden, die Hammerschlagseismik bietet jedoch mit einer Eindringtiefe von ca. 10 m eine geringere Reichweite gegenüber den ca. 60–100 m, die mit Fallgewichten erreicht werden.

  1. 1 2 Andreas Berth: Hammerschlagseismik. Hrsg.: KIT Karlsruhe. 2019, doi:10.5445/DIVA/2019-409.
  2. 1 2 3 Fallgewichtsseismik. In: Spektrum. Lexikon der Geowissenschaften, abgerufen am 16. August 2025.
  3. 1 2 Geoelektrik und Seismik. In: Universität Gießen. Abgerufen am 17. August 2025.