Handlungsorientierung (Fremdsprachenunterricht)

Handlungsorientierter Fremdsprachenunterricht als Sonderform des handlungsorientierten Unterrichts soll die Schüler befähigen, in der Fremdsprache zu kommunizieren, um damit bestimmte Ziele zu verfolgen (vgl. Handlungskompetenz):

  • eine Beziehung zum Gesprächspartner herstellen
  • Ideen, Emotionen, Erfahrungen, Kenntnisse, Wünsche usw. übermitteln
  • persönlich relevante Inhalte „verhandeln“
  • und damit bestimmte Handlungsreaktionen beim Kommunikationspartner auslösen.

Methodisch wird dieses Ziel dadurch angegangen, dass die Schüler mit einem Partner oder in einer Gruppe an bestimmten Aufgaben arbeiten und dabei die genannten kommunikativen Ziele verfolgen (learning by doing, konkret: learning by communicating).

  1. Im angelsächsischen Sprachraum wird deshalb von task-based language learning gesprochen. (Vgl. Nunan, D.: Task-based …, 2005.)
  2. Generell steht im handlungsorientierten Unterricht die Herstellung von „Handlungsprodukten“ im Vordergrund. Im Fremdsprachenunterricht bestehen diese „Handlungsprodukte“ in erster Linie darin, dass die Schüler in Partner- oder Gruppenarbeit in der Fremdsprache engagiert (im oben definierten Sinne) miteinander kommunizieren.