Hans Krebs (Offizier)

Hans Otto Wilhelm Eugen Krebs (* 4. März 1898 in Helmstedt, Herzogtum Braunschweig; † 1. Mai 1945 in Berlin) war ein deutscher General der Infanterie und gegen Ende des Krieges Generalstabschef des Heeres im Zweiten Weltkrieg.

Nachdem sich Krebs als 16-Jähriger im Ersten Weltkrieg als Freiwilliger gemeldet hatte, blieb er auch nach dessen Ende beim Militär und bekleidete im Laufe der Jahre immer höhere Posten. Als Generalleutnant war er ab Frühjahr 1943 an der Planung mehrerer militärischer Operationen im Zuge des Deutsch-Sowjetischen Krieges sowie der Ardennenoffensive beteiligt.

Ende März 1945, also nur wenige Wochen vor Kriegsende, wurde Krebs Generalstabschef. In dieser Funktion wurde er während der Schlacht um Berlin damit beauftragt, einen Waffenstillstand mit der Roten Armee auszuhandeln. Kurz nachdem dieses Vorhaben gescheitert war, beging Krebs Suizid. Eine Woche nach seinem Tod beendete die Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht den Zweiten Weltkrieg in Europa.