Hardware-Erkennung

Unter Hardwareerkennung oder Hardware-Erkennung (englisch hardware detection) versteht man im Bereich der Computertechnik das selbständige Finden, Initialisieren und Konfigurieren von in einem Computersystem vorhandenen Hardwarekomponenten durch Software. Einige Computersysteme, wie beispielsweise Personal Computer, bieten die Möglichkeit, die Hardware durch Steckkarten und Peripheriegeräte zu erweitern, aber auch die Erkennung einer an einem System angeschlossenen Festplatte zählt zur Hardwareerkennung. Vielfach führt die Systemfirmware eine erste Erkennung durch und gibt die durch die Erkennung und Initialisierung erhaltenen Informationen in Form standardisierter Firmwarekomponenten z. B. an Betriebssysteme weiter.

Betriebssysteme, die auf mehreren unterschiedlichen Computersystemen oder Architekturen laufen, benötigen im Vergleich zu für einzelne Computer ausgelegte Betriebssysteme eine erweiterte Hardwareerkennung.

  1. Linguee: hardware detection
  2. Peter Stahlknecht, Ulrich Hasenkamp: Arbeitsbuch Wirtschaftsinformatik. 4. vollständig überarbeitete Auflage. Springer-Lehrbuch, 2006, ISBN 3-540-26361-6, S. 58, Zu Aufgabe A 3.12: Linux ist eine Unixversion, die ursprünglich nur für PC gedacht war, sodass u. a. Funktionen wie eine grafische Benutzerschnittstelle, virtuelle Speichertechnik zur optimierten Ressourcennutzung und eine automatische Hardwareerkennung von besonderer Bedeutung waren.