Hartmann II. von Grüningen
Hartmann I. (nur lt. Fendrich: II.) von Grüningen (erstmals genannt 1237; † 4. Oktober 1280 in Gefangenschaft auf dem Hohenasperg, begraben in der Bartholomäuskirche in Markgröningen) war ein württembergischer Graf, der als Reichssturmfähnrich („Signifer Imperii“) mit Burggrafschaft und Stadt Grüningen, heute Markgröningen, belehnt war. Zusammen mit Ulrich I. von Württemberg hatte er sich in den Dienst des Papstes und der Gegenkönige gestellt, um den Staufern die schwäbische Herzogswürde und ihre Königsgüter im schwäbischen Unterland abzunehmen. Das von den Staufern zur Reichsstadt erhobene Grüningen wollte er zu seiner fürstlichen Residenzstadt ausbauen. Ulrich verfolgte dasselbe Ziel mit Stuttgart.
- ↑ Dieses um 1800 entstandene Bild eines unbekannten Malers gibt noch die Proportionen der im 13. Jahrhundert erweiterten und später stagnierenden Stadt wieder.
- ↑ Der Ausbau der beiden Städte erfolgte nach demselben Grundmuster, wie die alten Stadtpläne belegen. Und beide Grafen initiierten einen großen Sakralbau: die Bartholomäuskirche in Grüningen und die Stiftskirche in Stuttgart.