Hasta+Coda-Theorie
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Die Hasta+Coda-Theorie, auch Hasta-Coda-Theorie, ist eine Theorie des Sprachwissenschaftlers Herbert Brekle zur Beschreibung und Erklärung unserer heutigen Buchstabenformen. Demnach hat die Gliederung der Buchstaben in zwei Teile bei der Entstehung des lateinischen Alphabets und seiner Vorgängeralphabete eine wichtige Rolle gespielt. Diese Teile sind ein Hasta genannter vertikaler Hauptstrich und die als Coda bzw. Codae bezeichneten horizontalen Fortsätze. Unser Alphabet besteht ungefähr zur Hälfte aus Buchstabenformen, die eine Hasta-plus-Coda-Struktur aufweisen. Dies gilt sowohl für die Großbuchstaben (Majuskeln) als auch für die Kleinbuchstaben (Minuskeln).