Hausbesetzungen in Hamburg
Hausbesetzungen in Hamburg finden seit Anfang der 1970er-Jahre in unterschiedlicher Form und aus verschiedenen Beweggründen statt. Wie in anderen Städten auch ist die Hauptmotivation der Erhalt von Gebäuden und bezahlbarem Wohnraum und die Errichtung von Gemeinschaftseinrichtungen, Kultur- und Stadtteilzentren. Besetzungen richten sich oft gegen die Stadtplanungs- und Sanierungspolitik der Stadt Hamburg, die in diesem Zusammenhang gerne, nach Alfred Lichtwark, als Freie und Abrissstadt bezeichnet wird, teilweise aber auch direkt gegen Hauseigentümer, wenn gekündigte und von Räumung bedrohte Mieter die Häuser nicht verlassen.
- ↑ Abrisse und Klone in Hamburg in DBZ 06/2018, abgerufen am 26. Januar 2025
- ↑ Straßen in St. Pauli, abgerufen am 24. April 2011