Hausväterliteratur

Als Hausväterliteratur wird die Literaturgattung bezeichnet, welche die Ökonomik, d. h. die Lehre vom Haus, „mit einer eingehenden Darstellung der Landwirtschaft“ verbindet. Sie richtete sich insbesondere im deutschen Sprachraum vom 16. bis zum 18. Jahrhundert an die gebildeten Besitzer von Landgütern, vor allem Adlige.

  1. Otto Brunner (Historiker): Hausväterliteratur. In: Handwörterbuch der Sozialwissenschaften. Band 5, 1956, S. 92–93.