Heißklebepistole

Die Heißklebepistole, oft nur Klebepistole genannt, in der Schweiz auch Heissleimpistole, ist ein Werkzeug zur Verarbeitung von Schmelzklebstoff.

Erste Patente stammen von William R. Meyers und Albert S. Tennent (1949), Hans C. Paulsen (1965) und George Schultz (1970). Industrielle Heißklebepistolen wurden erstmals 1973 von der Firma 3M in den USA unter dem Namen „Polygun“ (bis 2006) verkauft. Die heute weit verbreiteten, preiswerten Stickklebepistolen für den allgemeinen Einsatz wurden 1975 bzw. 1976 von der Firma Bühnen GmbH & Co.KG aus Bremen auf dem deutschen Markt eingeführt.

  1. Patent US2567960A: Plastic extrusion gun. Angemeldet am 3. Oktober 1949, veröffentlicht am 18. September 1951, Erfinder: William R. Myers, Albert S. Tennant.
  2. Patentanmeldung DE1696370A1: Gerät zur Ausgabe von thermoplastischem Material in geschmolzenem Zustand. Angemeldet am 23. Februar 1965, veröffentlicht am 18. Mai 1972, Anmelder: United Shoe Machinery Corp, Erfinder: Hans Christopher Paulsen.
  3. Patentanmeldung DE2036423A1: Verteiler für Klebstoffe und Leime. Angemeldet am 22. Juli 1970, veröffentlicht am 4. März 1971, Anmelder: Industrial Shoe Machinery Corp, Erfinder: George Schulz, Michael Dziki.
  4. Important Change Notification (Memento vom 1. Februar 2013 im Internet Archive) (PDF; 28 kB) – Information zur Umbenennung der Polygun in ScotchWeld vom 1. Februar 2006 der Firma 3M.
  5. Firmenhistorie der Bühnen GmbH & Co. KG, Jahre 1975/76.