Heinrich-Bernhard-Höhle
| Heinrich-Bernhard-Höhle
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| Lage: | Plettenberg, Nordrhein-Westfalen, Deutschland | |
| Geographische Lage: | 51° 10′ 14,5″ N, 7° 52′ 46,5″ O | |
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| Entdeckung | 1934 | |
| Gesamtlänge | 192 m | |
Die Heinrich-Bernhard-Höhle ist eine nicht touristisch erschlossene Mittelhöhle im Oestertal nahe Plettenberg-Lettmecke im Sauerland. Die Höhle ist als Bodendenkmal, Naturschutzgebiet (NSG) und FFH-Gebiet mit einer Größe von 0,04 ha ausgewiesen.
Sie befindet sich in einem tief mitteldevonischen Korallenkalk.
Die Gesamtganglänge der Höhle beträgt 192 Meter. Die Höhe einzelner Hohlräume liegt zwischen 1,10 und 9 Meter. Die Höhle verläuft über drei Etagen. Der tiefste Punkt liegt bei 21 Meter unter dem Eingangsniveau. Der Höhleneingang befindet sich 20 Meter über der Talsohle, hat eine Breite von etwa 1 Meter und eine Höhe von 1,80 Meter.
In einer Halle, die nach dem Eingangsbereich, der teilweise gewunden und eng ist, erreicht wird, finden sich Tropfsteinbildungen, größere Stalaktiten und einzelne Stalagmiten. Im unteren Höhlenbereich tritt Grundwasser zu Tage.
Die Höhle ist Lebensraum des Höhlenkrebses Niphargus fontanus.
- 1 2 Franz Wilhelm Lotze, Münster: Die neuentdeckte Tropfsteinhöhle (Heinrich-Bernhard-Höhle) im Oestertal bei Plettenberg. In: Naturschutz in Westfalen. 10. Jahrgang 1950, S. 145–149 (PDF-Dokument S. 162 ff.) Abgerufen am 23. Februar 2015.
- ↑ Heinrich Streich: Unterirdische Zauberreiche des Sauerlandes, 1967, S. 108–111. Abgerufen am 23. Februar 2015.
- ↑ Natura 2000-Gebiet Nr. DE-4813-303 Abgerufen am 25. Februar 2015.