Heinrich Julius von Lindau
Heinrich Julius [Friedrich?] von Lindau (* 20. Juli 1754 in Celle; † vermutlich kurz nach dem 16. November 1776 auf Manhattan) war ein seelisch kranker hessischer Adeliger und Leutnant, der sich seine Todessehnsucht als „Werther im Waffenrock“ in einer Art selbstgewählten „Himmelfahrtskommandos“ während des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs geradezu als „Kanonenfutter“ erfüllte.
- ↑ Der Zeichner und Kupferstecher Georg Friedrich Schmoll stammte aus Ludwigsburg; er starb frühzeitig in Urdorf im Kanton Zürich 1785. Seit 1776 war er der zweite Ehemann von Johann Caspar Lavaters Schwester Anna von Orelli, verwitweter Schmoll, verwitweter Schinz, geb. Lavater (1740–1807). Ihr erster Ehemann war seit 1768 Hans Conrad Schinz, ihr dritter seit 1787 Hans Caspar von Orelli.
- ↑ Der Immatrikulationseintrag (Matrikel Nr. 9392) nennt Friedrich als dritten Vornamen. Es ist allerdings möglich, dass dem eine in der Literatur zu v. Lindau gelegentlich begegnende irrtümliche Zuschreibung des Adelsprädikats "Freiherr" an v. Lindau zugrunde liegt. Die Abkürzung "Fr." für dieses Prädikat könnte nachmals irrtümlich als Abkürzung für "Friedrich" verstanden worden sein.
- ↑ Vgl. Reinhard Breymayer: Goethe, Oetinger und kein Ende. Charlotte Edle von Oetinger, geborene von Barckhaus-Wiesenhütten, als Wertherische „Fräulein von B..“ (2012), S. 53.
- ↑ Vgl. Breymayer: Goethe, Oetinger und kein Ende (2012), S. 53. 81 f. 143.