Heinrich XVI.

Heinrich XVI. der Reiche von Bayern (auch geführt als Heinrich IV. von Niederbayern; * 1386 vermutlich auf der Burg zu Burghausen; † 30. Juli 1450 in Landshut) aus dem Hause Wittelsbach war von 1393 bis zu seinem Tod Herzog von Bayern-Landshut. Er war der erste der drei „reichen Herzöge“, die Bayern-Landshut im 15. Jahrhundert regierten. Er profitierte vom Aussterben der Linien seiner wittelsbachischen Vettern, erwarb 1429 ein Viertel von Bayern-Straubing und konnte 1447 den weitaus größten Teil des Herzogtums Bayern-Ingolstadt erhalten. Unter seiner Herrschaft wurde Niederbayern zum mächtigsten Herzogtum in Süddeutschland.

  1. Kurt Reindel: Heinrich XVI. der Reiche. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 8. Duncker & Humblot, Berlin 1969, ISBN 3-428-00189-3, S. 346 (deutsche-biographie.de).