Heliaden

Die Heliaden (altgriechisch Ἡλιάδες Hēliádes, deutsch Sonnentöchter) sind in der griechischen Mythologie die Töchter des Helios: Phaetusa, Lampetia, Aigle, Schwestern des Phaeton, dem sie ohne Erlaubnis des Helios den Sonnenwagen anspannten, mit dem er dann abstürzte. Zur Strafe oder aus Mitleid, da sie den Tod des Bruders untröstlich beweinten, wurden sie in Pappeln (bzw. Erlen oder Amberbäume) verwandelt. Aus ihren Tränen entstand der Bernstein, denn selbst als Bäume schwitzten sie noch goldene Tränen aus.

Die sieben klugen Söhne des Helios und der Rhode werden Heliadai genannt.

  1. Vergil, Eklogen 6,63
  2. Guus Houtzager: Illustrierte Griechische Mythologie Enzyklopädie. Edition Dörfler im Nebelverlag, Eggolsheim 2006, ISBN 978-3-89555-400-1, S. 206 (niederländisch: Geïlustreerde Griekse mythologie encyclopedie. Übersetzt von Michael Meyer).