Halbschmarotzer
Halbschmarotzer (auch Halbparasiten oder Hemiparasiten; griech. hemi = halb) sind Blütenpflanzen (Phytoparasiten), die ihren Wirtspflanzen mit Hilfe spezieller Saugorgane (Haustorien) Wasser und Nährsalze entziehen, so dass sie teils heterotroph und teils autotroph leben. Diese Pflanzen ernähren sich somit nur anteilig parasitär.
Anders als die Vollschmarotzer (Holoparasiten; griech. holos = ganz), besitzen sie Chlorophyll und betreiben Photosynthese, so dass sie die ihren Wirten entnommenen Stoffe selbständig zu organischen Kohlenstoffverbindungen weiterverarbeiten. Teilweise gewinnen sie ihre Nährstoffe jedoch auch heterotroph. So ist beispielsweise die Mistel nur an das Xylem ihres Wirtes angeschlossen.
- 1 2 Lexikon der Biologie: Hemiparasiten. Spektrum der Wissenschaft, abgerufen am 24. Februar 2025
- ↑ Ein Halbparasit: die Mistel. Zoo Basel, abgerufen am 24. Februar 2025