Hepatitis C
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| B17.1 | Akute Virushepatitis C |
| B18.2 | Chronische Virushepatitis C |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
| Klassifikation nach ICD-11 | |
|---|---|
| 1E50.2 | Akute Virushepatitis C |
| 1E51.1 | Chronische Virushepatitis C |
| ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion) | |
Die Hepatitis C ist eine durch das Hepatitis-C-Virus verursachte Infektionskrankheit beim Menschen. Sie zeichnet sich durch eine hohe Rate der Chronifizierung aus (bis 80 %), die im Verlauf zu schweren Leberschädigungen wie der Leberzirrhose und dem Leberzellkarzinom führen kann. Die Übertragung erfolgt parenteral über Blut.
Eine Therapie der chronischen Hepatitis C, also die vollständige Viruseliminierung, ist laut der Deutschen Leberstiftung durch den Einsatz von direkt antiviral wirksamen Substanzen in bis zu 99 % der Fälle möglich.
Ein weiterer Internetartikel der Pharmazeutischen Zeitung aus 2020 spricht im Gegensatz dazu davon, dass das Hepatitis C Virus zwar nicht vollständig eliminiert werden könne, die Viruslast aber dauerhaft so weit reduzierbar sei, dass von Heilung gesprochen werden könne.
Eine Impfung gegen Hepatitis C gibt es bisher nicht.
Für die Entdeckung des Virus wurden im Jahr 2020 Harvey J. Alter, Michael Houghton und Charles M. Rice mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin ausgezeichnet.
- ↑ https://www.deutsche-leberstiftung.de/presse/pressemappe/lebererkrankungen/virushepatitis/hepatitis-c/
- ↑ DHC-R-final-2018. Ehemals im (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 4. Dezember 2020. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
- ↑ Virushepatitiden. Neue Chancen in der Therapie. Abgerufen am 11. Februar 2023.
- ↑ Meldung Nobelpreis für Medizin 2020, Süddeutsche Zeitung, 5. Okt. 2020