Hepatokutanes Syndrom
Das Hepatokutane Syndrom (griechisch-lateinisch für „Leber-Haut-Krankheitskomplex“; Synonyma: superfizielle nekrolytische Dermatitis, metabolische epidermale Nekrose, diabetische Dermopathie und nekrolytisches migratorisches Erythem) ist eine Hautkrankheit, die vor allem bei älteren Hunden auftritt. Selten sind Katzen betroffen, Einzelfallberichte gibt es auch für Rotfuchs und Spitzmaulnashorn. Bei der Erkrankung kommt es infolge von Leber- oder Bauchspeicheldrüsenerkrankungen zu Hautveränderungen, meist zu Bläschenbildung mit anschließender geschwüriger Veränderung sowie übermäßiger Verhornung.
- ↑ Elisa Belaschik et al.: Hepatokutanes Syndrom bei zwei Hunden. In: Kleintierpraxis 59 (2014), S. 539–548.