Hereditärer kombinierter Mangel an Vitamin-K-abhängigen Gerinnungsfaktoren

Klassifikation nach ICD-10
D68.2 Hereditärer Mangel an sonstigen Gerinnungsfaktoren
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Ein Hereditärer kombinierter Mangel an Vitamin-K-abhängigen Gerinnungsfaktoren (VKCFD) ist eine sehr seltene angeborene Erkrankung mit einer Blutungsneigung aufgrund verminderter und vom Vitamin K abhängender Gerinnungsfaktoren.

Synonyme sind: Faktoren II, VII, IX und X, hereditärer kombinierter Mangel; Vitamin K-Dependent Clotting Factors, Combined Deficiency Of, 1; VKCFD1

Die Erstbeschreibung stammt aus dem Jahre 1966 von den US-amerikanischen Ärzten Campbell W. McMillan und Harold R Roberts.

  1. Eintrag zu Vitamin K-abhängige Gerinnungsfaktoren, hereditärer kombinierter Mangel. In: Orphanet (Datenbank für seltene Krankheiten)
  2. C. W. McMillan, H. R. Roberts: Congenital combined deficiency of coagulation factors II, VII, IX and X. Report of a case. In: The New England Journal of Medicine. Bd. 274, Nr. 23, Juni 1966, S. 1313–1315, doi:10.1056/NEJM196606092742309, PMID 5936414.