Hermann von Wissmann
| Die Hermann von Wissmann |
| Schiffsdaten |
| Schiffstyp |
bewaffneter Dampfer für Passagier- und Frachtbeförderung |
| Eigner |
Deutsches Anti-Sklaverei-Komitee, dann Kolonialregierung von DOA |
| Bauwerft |
Schiffswerft Maschinenfabrik Hamburg, vormals Janssen & Schmilinsky |
| Baunummer |
285 |
| Stapellauf |
1890 |
| Indienststellung |
22. September 1893 auf dem Nyassa-See |
| Verbleib |
1950 verschrottet |
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| Schiffsmaße und Besatzung |
| Länge |
26,50 m (Lüa) |
| Breite |
5,80 m |
| Tiefgang (max.) |
1,25 m |
| Vermessung |
100 BRT |
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| Besatzung |
10 |
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| Maschinenanlage |
| Maschine |
1 × Kessel, 1 × zweizylindrige Verbundmaschine (Kolbendampfmaschine) |
| MaschinenleistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat |
44 kW (60 PS) |
| Höchstgeschwindigkeit |
8,0 kn (15 km/h) |
| Propeller |
1 × Festpropeller |
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| Transportkapazitäten |
| Zugelassene Passagierzahl |
400 |
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Die Hermann von Wissmann (später King George, danach Mlonda) war ein bewaffneter deutscher Regierungsdampfer und von 1893 bis 1914 auf dem Nyassasee für die Kolonialregierung Deutsch-Ostafrikas eingesetzt. Das Schiff war anfänglich für die Bekämpfung des Sklavenhandels auf dem See beschafft worden. Als seine Hauptaufgabe ergab sich die Verbindung der Küstenorte und Stationen am mit Landwegen nicht erschlossenen östlichen Seeufer, das zur deutschen Kolonie gehörte. Er wurde zu Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 von britischen Truppen zuerst unbrauchbar gemacht und 1915 von einem britischen Landungskorps stärker zerstört. Später wurde er von britischer Seite wieder instand gesetzt und diente zuerst als Kanonenboot, schließlich als Frachtschiff.