Hessen-Kaserne
| Hessen-Kaserne | |||
|---|---|---|---|
| Land | Deutschland | ||
| Gemeinde | Stadtallendorf | ||
| Koordinaten: | 50° 48′ 48″ N, 9° 2′ 35″ O | ||
| Eröffnet | 1959 | ||
| Ehemals stationierte Truppenteile | |||
| Ausbildungskompanie 7/2 Ausbildungskompanie für Stabsdienst / Militärkraftfahrer 2/5 Fachausbildungskompanie Stadtallendorf Feldjägerausbildungskompanie 445 Kasernenfeldwebel Stadtallendorf 1 Kraftfahrausbildungskompanie Fahrsimulator Kette Kraftfahrausbildungszentrum Fahrsimulator Kette Stadtallendorf Landeskommando Hessen – Teile Stadtallendorf Zivilberufl. Aus- u. Weiterbildung Betreuungsst. Stadtallendorf Materialprüftrupp Stadtallendorf Panzerbataillon 44 Panzerbataillon 63 Panzerbataillon 64 Panzerbataillon 143 Panzerbataillon 144 (ab 1992: nichtaktiv) Panzergrenadierbataillon 341 Panzerjägerkompanie 60 Panzerjägerkompanie 140 Versorgungsbataillon 66 3./Panzerbataillon 141 4./Panzerbataillon 141 |
|||
Lage der Hessen-Kaserne in Hessen | |||
Die Hessen-Kaserne ist eine Kaserne der Bundeswehr in Stadtallendorf nahe Marburg in Hessen mit einer Gesamtfläche von rund 30 ha. Sie entstand auf dem Gelände des ehemaligen Sprengstoffwerks der Westfälisch-Anhaltischen Sprengstoff-Actien-Gesellschaft (WASAG), das im Auftrag des Oberkommandos der Marine während des Zweiten Weltkriegs Hexyl für die Munitionsherstellung produziert hatte. Die Kaserne wurde 1959 übergeben und beherbergte bis 2003 hauptsächlich Panzereinheiten. Sie sollte nach dem Stationierungskonzept 2011 der Bundeswehr Ende 2018 laut ursprünglicher Planung geschlossen werden. Im Zuge einer Evaluierung des Stationierungskonzeptes der Bundeswehr wird die Hessen-Kaserne als Standort erhalten bleiben. Die Kaserne befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Herrenwald-Kaserne.
- ↑ Bundesministerium der Verteidigung: Stadtallendorf: Standort mit Zukunft. 30. August 2019, abgerufen am 21. Mai 2019: „Die Hessen-Kaserne in Stadtallendorf werde dauerhaft für die Bundeswehr benötigt und nicht an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zurückgegeben, erklärte der Staatssekretär.“