Heterophyose

Als Heterophyose (Syn. Heterophyiasis) bezeichnet man den Befall mit Zwergdarmegeln der Gattung Heterophyes. Die Erkrankung ist eine Zoonose, verläuft aber zumeist harmlos. Die Erkrankung wurde erstmals 1851 von Theodor Bilharz bei der Obduktion eines Ägypters beschrieben. Sie tritt vor allem in Ägypten, im Sudan, im Nahen und Mittleren Osten, in Indien, Japan und Korea auf. Die Erkrankung kommt beim Menschen sowie fischfressenden Säugetieren wie Hunden, Katzen und Füchsen vor.

  1. Hartmut Krauss: Zoonosen: von Tier zu Mensch übertragbare Infektionskrankheiten. Deutscher Ärzteverlag, 2004, ISBN 978-3-7691-0406-6, S. 425.
  2. Jong-Yil Chai, Bong-Kwang Jung: Fishborne zoonotic heterophyid infections: An update. In: Food and Waterborne Parasitology. Band 8–9, 2017, S. 33–63.