Hinterer Bratschenkopf
| Hinterer Bratschenkopf | ||
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| Vorderer und Hinterer Bratschenkopf (rechts mit Gipfelkreuz). Vom Kaindlgrat | ||
| Höhe | 3413 m ü. A. | |
| Lage | Salzburg, Österreich | |
| Gebirge | Glocknergruppe | |
| Dominanz | 0,7 km → Klockerin | |
| Schartenhöhe | 125 m ↓ Klockerinsattel | |
| Koordinaten | 47° 9′ 4″ N, 12° 44′ 35″ O | |
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| Gestein | Kalkglimmerschiefer | |
| Erstbesteigung | 18. September 1869 durch Karl Hofmann, Johann Stüdl und den Bergführern Thomas Groder und Josef Schnell | |
| Normalweg | vom Heinrich-Schwaiger-Haus über Kaindlgrat, die Wielingerscharte und der Nordostseite zum Gipfel | |
Der Hintere Bratschenkopf ist ein 3413 m ü. A. hoher Berggipfel der Glocknergruppe im österreichischen Bundesland Salzburg. Er erscheint von Norden, Osten und Süden als sanft geschwungener Firngipfel, nach Westen hin jedoch besitzt er eine gewaltige, 1400 Meter hohe, und 40 bis 60° geneigte Felswand. Nach Norden sendet er einen steilen, 500 Meter langen Grat aus. Durch seine leichte Erreichbarkeit vom Heinrich-Schwaiger-Haus aus ist der Kopf ein beliebter Aussichtspunkt. Zuerst bestiegen wurde der Berg am 18. September 1869 durch den Münchner Alpinisten Karl Hofmann, dem Prager Kaufmann Johann Stüdl und den Bergführern Thomas Groder und Josef Schnell aus Kals am Großglockner.
- ↑ Höhe der Bezugsscharte nach dem digitalen Geländemodell des Salzburger Geographischen Informationssystems.
- ↑ Geologische Karte der Republik Österreich 1:50.000, Geologischen Bundesanstalt 1994, Blatt 153 Großglockner
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Österreich: Hinterer Bratschenkopf auf der Austrian Map online (Österreichische Karte 1:50.000).
- ↑ Zeitschrift des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins, Band III, München 1872, S. 68