Historiengemälde mit Selbstporträt des Malers

Historiengemälde mit Selbstporträt des Malers
Rembrandt van Rijn, 1626
Öl auf Eichenholz
90,1× 121,3cm
Museum De Lakenhal, Leiden

Das Historiengemälde mit Selbstporträt des Malers oder Leidener Historiengemälde (vor dem Zweiten Weltkrieg Utrechter Historiengemälde) ist ein Ölgemälde des niederländischen Malers Rembrandt van Rijn. Es ist als Querformat auf Eichenholz ausgeführt und wurde als ein sehr frühes Werk des jungen Rembrandt im Jahr 1626 gemalt. Mit seinem hinter dem erhobenen Zepter des Fürsten abgebildeten Selbstporträt ist das Gemälde auch eines der frühesten unter Rembrandts mehr als 75 Selbstporträts.

Das Gemälde wurde erst 1924 von einem Londoner Kunsthändler als ein Werk aus der Schule von Peter Paul Rubens angekauft und als Rembrandt erkannt. Bis heute ist es nicht gelungen, die dargestellte Szene überzeugend zu deuten und dem Werk einen entsprechenden Titel zu geben. Zahlreiche Veröffentlichungen zu diesem Thema erbrachten kein Ergebnis, das von der kunsthistorischen Forschung allgemein anerkannt wird.

Das Gemälde gehört zur Kunstsammlung der Stadt Den Haag und wird als Dauerleihgabe im Museum De Lakenhal in Leiden ausgestellt.