Historische Lübecker Exklaven

Die ehemaligen Lübecker Exklaven entstanden ab dem 14. Jahrhundert überwiegend zur strategischen Absicherung der politischen Handelsinteressen der seit 1226 reichsfreien Hansestadt Lübeck. Die Bestandsveränderungen dieser Gebiete sind Teil der Außenpolitik dieses ehemaligen Stadtstaates. Mit der Mediatisierung des Lübecker Staatswesens durch das Groß-Hamburg-Gesetz im Jahr 1937 wurden die letzten verbliebenen Exklaven den preußischen und mecklenburgischen Umlandkreisen zugeschlagen.