Hohenwart (bayerisches Adelsgeschlecht)
Die Grafen von Hohenwart waren ein bedeutendes Adelsgeschlecht des frühen Hochmittelalters, das nachträglich nach ihrer Burg Hohenwart im heutigen Landkreis Pfaffenhofen benannt wurde. Dokumentiert sind sie von etwa 930 bis zu ihrem Aussterben um 1087. Sie besaßen Gebiete im Alpenraum zwischen Altbayern und Südtirol. Sie waren eng verwandt mit den Grafen von Andechs und möglicherweise auch desselben Mannesstammes (siehe: Stammliste des Hauses Andechs). Der gemeinsame Ur-Vorfahre soll Rasso gewesen sein.
Die Stammburg wurde im 11. Jahrhundert in das Benediktinerkloster Hohenwart umgewandelt.