Hornsby-Akroyd-Motor
| Richard Hornsby & Sons | |
|---|---|
Hornsby-Akroyd-Motor von 1893 | |
| Hornsby-Akroyd-Motor | |
| Produktionszeitraum | 1891–ca. 1910er-Jahre |
| Hersteller | Richard Hornsby & Sons |
| Funktionsprinzip | Akroyd |
| Motorenbauform | Liegend |
| Ventilsteuerung | keine |
| Bohrung | 235 mm |
| Hub | 406 mm |
| Hubraum | 17.610 cm³ |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung in Verdampferkammer |
| Leistung | 5,6 kW |
Der Hornsby-Akroyd-Motor ist ein Verbrennungsmotor, der von Herbert Akroyd Stuart erfunden und von Richard Hornsby & Sons zur Marktreife entwickelt wurde. Er gilt als der erste funktionierende Glühkopfmotor, der in Serie gebaut wurde und der erste funktionsfähige Verbrennungsmotor, der mit Gasöl betrieben werden kann. Der Motor ist ein Viertaktmotor, der mit Fremdzündung und niedriger Verdichtung arbeitet. Akroyd Stuart meldete ihn am 8. Mai 1890 zum Patent an (Patentnummer 7146/1890). Der Kraftstoffverbrauch des Motors ist zeitgenössisch mit 430 g·PS−1·h−1 (585 g·kW−1·h−1) Gasöl angegeben.
- ↑ Patent DE59882C: Ohne Zündflamme arbeitende Kohlenwasserstoffmaschine. Angemeldet am 7. Dezember 1890, veröffentlicht am 23. November 1891, Erfinder: Herbert Akroyd Stuart, Charles Richard Binney (später auch US502837A).
- ↑ Friedrich Sass: Geschichte des deutschen Verbrennungsmotorenbaus von 1860 bis 1918, Springer, Berlin/Heidelberg 1962, ISBN 978-3-662-11843-6. S. 415–418