Horst Lange

Horst Lange (* 6. Oktober 1904 in Liegnitz; † 6. Juli 1971 in München) war ein deutscher Schriftsteller.

Bekannt wurde Lange vor allem durch seinen 1937 erschienenen Roman Schwarze Weide, der von Wolfgang Koeppen als „bedeutendste epische Aussage der Hitlerzeit, die mit dieser Zeit selbst nichts zu tun hatte“ und von Hans Dieter Schäfer als „bedeutendster Roman der nicht emigrierten Autoren“ bezeichnet wurde. Langes Erzählung Die Leuchtkugeln wurde von Carl Zuckmayer als „das beste und menschlichste Kriegsbuch des Zweiten Weltkriegs“ gelobt.

  1. Frank-Lothar Kroll: Deutsche Autoren des Ostens als Gegner und Opfer des Nationalsozialismus: Beiträge zur Widerstandsproblematik. Duncker & Humblot Verlag, Berlin 2000, ISBN 978-3-428-10293-8, S. 35.