Houppelande
Die Houppelande war ein mittelalterliches Kleidungsstück, das als langer, gegürteter Überrock mit Schleppe mit langen, weiten Ärmeln, bis etwa 1450 das Staatskleid in Burgund, Frankreich und den Niederlanden war. Ihre modischen Details wurden im spätgotischen Burgund ins Extreme gesteigert, das repräsentative Obergewand aus kostbaren Stoffen hatte ausgezattelte Hänge- und Tütenärmeln, weit ausschwingende Säumen und konnte vorn, hinten und seitlich hoch geschlitzt sein.
- 1 2 Gerhard Fouquet: Mitteilungen der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. 2003, S. 25, abgerufen am 10. August 2025.
- ↑ Silke Birte Geppert: Mode unter dem Kreuz - Rogier van der Weyden und seine Zeit Kleiderkommunikation im christlichen Kult. Universität Wien, 2010, S. 45, 111, abgerufen am 10. August 2025.