Huminsäuren

Huminsäuren sind natürlich in Humusböden, Torf und Braunkohle vorkommende Huminstoffe. Die Gruppe verschiedener Säuren bildet sich durch partiellen Abbau von Resten abgestorbener Lebewesen im Boden. Sie erfüllen in Humusböden eine wichtige Funktion als Bioeffektor und Speicher für basische Stickstoffverbindungen. Erstmals beschrieben wurden sie vom deutschen Chemiker Franz Carl Achard. Ihre Salze werden als Humate bezeichnet.

  1. F. J. Stevenson: Humus Chemistry. Genesis, Composition, Reactions. 2. Auflage. John Wiley and Sons, New York NY u. a. 1994, ISBN 0-471-59474-1, S. 289.
  2. Huminsäuren. In: Lexikon der Chemie. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 1998, abgerufen am 20. März 2023.