Hutiaconga
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Hutiaconga (Capromys pilorides) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Capromys | ||||||||||||
| Say, 1822 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Capromys pilorides | ||||||||||||
| Desmarest, 1822 |
Die Hutiaconga, auch Greifschwanz-Ferkelratte oder Kuba-Baumratte (Capromys pilorides), ist eine Art der Nagetiere innerhalb der Familie der Stachelratten (Echimyidae). Sie ist der bekannteste und häufigste Vertreter der Baumratten (Capromyinae) und gehört mit einer Kopf-Rumpf-Länge von mehr als 60 Zentimetern und einem Gewicht von bis zu sieben Kilogramm weltweit zu den größten Nagetierarten. Die Verbreitung der Art ist auf Kuba und die umliegenden Inseln begrenzt, sodass sie endemisch für den Inselstaat Kuba ist. Dort ist sie zugleich das größte natürlich vorkommende Säugetier.
Die Tiere sind vor allem Baumbewohner und ernähren sich weitgehend von Pflanzenmaterial, sind jedoch Generalisten und erbeuten auch kleine Wirbellose oder auch Wirbeltiere wie Eidechsen. Sie leben in Paaren oder kleinen Familiengruppen zusammen, die Männchen verpaaren sich mit mehreren Weibchen. Die Paarungen können das gesamte Jahr über stattfinden, die Zahl der Geburten erreicht allerdings im Frühsommer vom April bis Juni ihren Höhepunkt. Vor allem Kubanische Schlankboas (Chilabothrus angulifer), Krokodile und Greifvögel gehören zu den wichtigsten heimischen Fressfeinden.
Im Gegensatz zu den meisten Nagetierarten Kubas, von denen viele bedroht oder bereits ausgestorben sind, sind die Hutiacongas hier vergleichsweise häufig und werden deshalb von der IUCN als nicht gefährdet eingeordnet. Sie werden regelmäßig bejagt und dienen vor allem der Landbevölkerung als wichtige Fleischquelle. Besondere Bedrohung geht von freilebenden Haushunden und Hauskatzen aus, die vor allem Jungtiere erbeuten.